"Teppichporsche" bei 98.5 Radio Bochum

Das Mikro platt und flauschig, der Raum weiß tapeziert. Es riecht nach Kleister und Farbe. Die Radioredaktion ist noch nicht lange dort. Ich denke kurz drüber nach, wo sie vorher residiert haben mögen, da geht auch schon das rote "Ruhe"-Licht an und ich beginne zu fabulieren über Esther und den Teppichporsche, über Wattenscheid und das Ruhrgebiet sowie über Esthers Familie - und wie wenig sie mit meiner gemein haben. Ausgestrahlt wird der Beitrag am 11.08.2010 (vormittags/mittags). Eine mp3-Datei stelle ich nach Publizierung hier zur Verfügung!
 

Die zweite Runde

Herrschaften, bitte die Tassen hoch und den Toast aus der Tüte. Die Fortsetzung von "Teppichporsche" ist durchgewunken und soll ihren Weg auf die Ladentische bereits im Frühjahr 2011 finden. Im Februar. Da, wo andere Helau sagen oder toten Gänsen die Köpfe abreißen. Schmeichelhaft.

Nichts geht mehr...

Das Manuskript hat's Lektorat überstanden, die Widmung und Dankesworte wurden abgegeben, das Buch wird gesetzt und die Walzen aufgewärmt.
Nun gibt es kein Zurück mehr. Teil 1 geht in die Druckpresse.

Feuer frei

Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 22:42 Uhr | Geschrieben von: Sonja Ullrich

Die Sache mit der Authenzität in Romanen ist diese: Schert man sich nicht um sie, bekommt man eins auf den Deckel. Und dies hätte mir geblüht, hätte ich nicht persönlich beim Sportschützenverein Wattenscheid vorgesprochen, um zu lernen wie das so ist, das Rumballern.
Die Sicherheitsvorkehrungen sind vorbildlich, wenn nicht sogar nervig. Keine Waffe liegt einfach so rum (hätte ich mir auch denken können). Und nach Ende einer Salve muss die gute Wumme leergebastelt werden, damit das Plastikröhrchen auch durch den Lauf passt. Aber das kommt nicht von ungefähr. Es hat schon Unfälle gegeben. Nicht dort, aber in einem deutschen Verein.
Das Ende von der Geschicht: Es war laut, die Knarre war schwer (9 Millimeter) und Esther Roloff schießt besser als ich. Die nämlich hat wenigstens die Scheibe getroffen...

Grunzerscheinungen

Freitag, 13. November 2009 um 10:18 Uhr | Geschrieben von: Sonja Ullrich

Am Freitag fing es mit Schnupfen an. Am Mittwoch kam dann das Fieber. Eigentlich kam ich mit der Grippe immer gut klar, aber diesmal hatte es mich richtig niedergelegt: Fünf Tage Fieber, sieben Tage Gliederschmerzen. Beim Husten und Atmen pfiff ich aus dem letzten Loch, was mir nicht nur grauselige Antibiotika, sondern auch noch ein Asthmaspray bescherte.
Ich habe H1N1 überlebt. Einmal.
Wär schön, wenn ich jetzt erst einmal resistent bin...

Frankfurter Buchmassen

Sonntag, 18. Oktober 2009 um 12:44 Uhr | Geschrieben von: Sonja Ullrich

Ich habe noch nie so viele Bücher auf einem Haufen gesehen. Und Chinesen. Dabei war ich lediglich in Hallen 3.0 und 3.1. Doch die Messe war für mich ein voller Erfolg. Das neue Navi hat sich als ausgesprochen hilfsbereit erwiesen und die Suche nach dem Auto im Rebstock (Parkhaus) dauerte weniger als 10 Minuten.

Achso, und den "Alpendöner" von Willibald Spatz habe ich mir von meinem Verlag schenken lassen. 

Die geilste Nachbarin der Welt ...

Mittwoch, 05. August 2009 um 20:01 Uhr | Geschrieben von: Sonja Ullrich

hängt über meinem Manuskript, müht sich durch einen Standordner mit Druckerpapier und glaubt felsenfest daran, dass ich eines Tages einen Bestseller landen und unser Mietshaus erwerben werde, um die dreißig Meter hohen kahlen Tannen abzusäbeln, die sich bei jeder Sturmwarnung knatschend über unser Hausdach beugen. Keine Angst, Claudia. Die Rettnung naht...

Plotten bis der Arzt kommt

Freitag, 31. Juli 2009 um 19:08 Uhr | Geschrieben von: Sonja Ullrich

Kaum ist das erste Buch aus der Hand, muss auch schon das nächste her. Nicht, dass ich es müsste. Aber ein möglicher Plot drückt auf den präfrontalen Kortex, das Vorderhirn, und muss dringend in einer Wordtabelle verfestigt werden.
Soviel weiß ich schon: Es geht um ein Casino, es geht um Dortmund und es geht darum, einen dubiosen Lokalreporter zu finden, der es in der Spielhölle total verbockt hat...
Außerdem muss noch ein richtiger Streit zwischen den Beteiligten her. Und Blut. Blut, Blut, Blut. Denn was wäre ein Krimi schon ohne Blut?

Redigierung die Dritte

Mittwoch, 15. Juli 2009 um 00:00 Uhr | Geschrieben von: Sonja Ullrich

Zugegebenermaßen bin ich kein Freund von Redigierungen. Genausowenig ich gern als Drittplatzierte ins benutzte Badewasser steige. Aber der Eingriff hat sich gelohnt: Einige Dialoge wurden komplett umgedreht - und dadurch komplette Handlungsstränge umgerissen. Zum Schluss mussten 12 Seiten dafür herhalten. Zu Recht, wie ich finde.


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